Angelverein Liblar 1959 e. V.

Liblarer See

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Fischerfest 2009

 

Vom Tagebau zum Naherholungsgebiet

Wer heute zwischen Brühl und Erftstadt- Liblar durch das abwechslungsreiche Wald-Seen-Gebiet wandert, ahnt nicht, dass hier einmal ein ausgedehnter Braunkohletageabbau war. Erst 1994 ging der großflächige Bergbau in dieser Region zu Ende.

Das seit langem wieder unter der Obhut des Staatlichen Forstamtes Bonn- Kottenforst/Ville   stehende Gebiet war fast 100 Jahre lang Bergbaugelände. Braunkohlengruben, Abraumhalden und Brikettfabriken bestimmten das Landschaftsbild.

Von Brühl aus wurde Geschichte gemacht

Der rheinische Braunkohlebergbau hat von Brühl aus Geschichte gemacht. Wo heutzutage die erholsame Ruhe zwischen Wald und Wasser die Wanderer und die Sportler erfreut, stampften jahrzehntelang die Pressen der Brikettfabriken und der Lärm des Kohleabbaus war in den Gruben der Ville zu hören. In der Fabrik Roddergrube am Westrand des heutigen Heider Bergsees wurde am 1. März 1877 das erste rheinische Brikett gepresst.

Kohleabbau Kohleabbau Der sogenannte Eiserne Mann begann 1907 als erster Kohlebagger seine Arbeit.

Ein paar Jahre später

Heute gehen von vielen öffentlichen Parkplätzen markierte Wege für Fuß- und Radwanderungen ab. Sie führen durch die Ville- Wälder und etwa als 2 Dutzend Waldseen vorbei. Wälder und Seen bieten dem interessierten Spaziergänger zahlreiche Gelegenheiten für Naturbeobachtungen. Viele Seen sind heute Naturschutzgebiete, in denen heimische Tiere (dazu gehören auch unsere Fische) und Pflanzen einen neuen Lebensraum gefunden haben.

Der Liblarer See ist - wie alle anderen Seen in der Ville - durch eine Rekultivierungsmaßnahme der Rheinbraun entstanden.

Liblarer SeeNeben dem Angelverein nutzen im friedlichem Miteinander der Segelverein, ein Paddel-Club und das im Sommer geöffnete Strandbad mit Campingplatz den Liblarer See.

Zum Glück reichen die über 52ha Wasserfläche für alle aus...

Vereinsgelände                                                      

Hier finden Sie eine Tiefenkarte vom Gewässer.

 
Liblarer See Viel Platz für alle...

AUSSER BEIM FISCHERFEST!!!

   

PFT-Entwarnung! Liblarer See NICHT betroffen !!!

Perfluorierte Tenside (PFT) sind NICHT im Wasser des Liblarer Sees nachgewiesen worden. Die im Rundfunk erwähnten 3 betroffenen Angelseen in der Ville liegen alle tiefer als unser Vereinsgewässer! Somit ist auch kein "Überlaufen" kontaminierten Wassers möglich.

Perfluorierte Tenside (PFT) sind organische oberflächenaktive Verbindungen, bei denen die Wasserstoffatome am Kohlenstoffgerüst weitestgehend (polyfluoriert) oder komplett (perfluoriert) durch Fluoratome ersetzt worden sind. Perfluorierte Tenside haben keine natürliche Quelle. Wegen ihrer besonderen physikalisch-chemischen Eigenschaften werden sie industriell hergestellt und in einer Vielzahl von Produkten verwendet (auch im Löschschaum, mögliche Ursache könnte laut WDR "Aktuelle Stunde" vom 02.09.2008 die  Bekämpfung des Brandes auf der Deponie Ville vor einigen Wochen gewesen sein. Allerdings wurden PFT auch in relativ hohen Konzentrationen in Klärschlamm und Flüssen im Ruhrgebiet nachgewiesen, siehe unten angegebene weitere Quelle). Sie reichern sich in der Umwelt sowie im menschlichen und tierischen Gewebe an.

Umwelt- und Gesundheitsaspekte

PFT gelten als in der Natur nicht abbaubar. Sie werden daher als langlebige organische Schadstoffe eingestuft. Mittlerweile sind die Chemikalien dieser Gruppe weltweit verbreitet; sie wurden etwa schon in Leberproben von Eisbären nachgewiesen.

PFT sind für Menschen und Tiere toxisch und stehen im Verdacht, Krebs zu verursachen. Im Körper akkumulieren sich PFT im Blut und im Organgewebe an und werden nur langsam ausgeschieden. Erste Nachweise im Blut von Chemiearbeitern wurden in den 1960er Jahren erbracht. Erst im Jahre 2001 wurden entsprechend empfindliche Messmethoden veröffentlicht, die auch den Nachweis von PFT-Belastungen in der Allgemeinbevölkerung ermöglichten. Im Jahre 2006 wurde PFT in Niedersachsen auch in erhöhten Konzentrationen in der Muttermilch nachgewiesen

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Perfluorierte_Tenside vom 02.09.2008, überarbeitet, gekürzt und ergänzt durch Dr. Arnold Schroeder

siehe auch http://www.ime.fraunhofer.de/PFT_Untersuchung_Aktuell.jsp

über weitergehende Angaben bezüglich Verwendung und mögliche Quellen.

 
 
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Stand: 18.11.2011